ECH´OS

Die neueste Tanzproduktion von GE(H)ZEITEN mit dem Titel ECH´OS kommt am 27. Okt. 2011 um 20:00 im TTZ Graz zur Uraufführung.

GE(H)ZEITEN freut sich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Choreografin Klaudia Reichenbacher, nach einer Idee und einem Konzept von Mona May, in enger Zusammenarbeit mit dieser, ein Tanzsolo für die Tänzerin Rositta Wokoma mit dem Titel ECH´OS choreografiert und inszeniert. Diese neueste Tanzproduktion wird vom 27. Okt. bis zum 30. Okt. 2011 im TTZ / Tanz- und Theaterzentrum Graz präsentiert.

Rositta Wokoma als Echo auf Felsen

Photo: Margret Krause

ECH`OS ist aber mehr als ein Tanzsolo, in ihm treffen der klassische Gesang von Martin Thoma und Elisabeth Breuer und der weite weiche Klang der Klangschalen, die von Alexandra Pölzl gespielt werden, auf den einmal lauten dann wieder leisen Tanz der Tänzerin Rositta Wokoma und lassen das Stück zu einem klanglichen, wie visuellen und bewegenden Gesamtkunstwerk werden.

Diese Produktion wird in Anlehnung an die aus der griechischen Mythologie stammende Figur der Bergnymphe Echo den Titel ECH'OS tragen. Das Tanzsolo in Verbindung mit einer Klangschalen-Gesangs-Performance, wird, neben den zweifellos kritischen Themen, die sich aus dem Stoff der Echo extrahieren lassen, etwas Schönes für die Seele und die Weiten des menschlichen Wahrnehmens, sein. In dem Zusammenführen dieser beiden Inhalte, einerseits in die Tiefen dieser kritischen Themen einzudringen, andererseits, die Schönheit und Weite des menschlichen Seins zu reflektieren, sehen wir die große Herausforderung.

Mona May

(...) «Dennoch haftet die Liebe und wächst von dem Schmerze der Weigerung. Wachsame Sorge verzehrt den schwindenden Leib zum Erbarmen.
Ganz verschrumpft ihr die Haut vor Magerkeit; und es entfliegt ihr jeglicher Saft in die Luft; Nur Laut und Gebein sind übrig.
Tönend bleibt der Laut; das Gebein wird in Felsen verwandelt. (...)
Durch die Zurückweisung fühlte sich Echo so elend und gedemütigt, dass sie sich in einer Höhle versteckte und keine Nahrung mehr zu sich nahm und schließlich verkümmerte, bis sie nur noch Stimme war.
Ihre kargen Gebeine wurden zu Felsen, die das Echo zurückwerfen, jedoch zugleich das Aussehen einer wunderschönen Frau haben.»

Ovid, Metamorphosen

Idee / Konzept
Mona May
Choreographie / Regie
Klaudia Reichenbacher
Tanz
Rositta Wokoma
Text
Mona May
Gesang
Martin Thoma, Elisabeth Breuer
Klangschalen / Gong
Alexandra Pölzl

Premiere

Do 27.10.2011 um 20:00 Uhr

weitere Aufführungstermine

Fr 28.10.2010
Sa 29.10.2010
So 30.10.2010

(jeweils um 20:00 Uhr)

Ort

im TTZ Graz


Kartenreservierung: karten@gehzeiten.at oder 0664/1545357