Pressestimmen - Auszüge

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Rasend durchs Leben
Ein Tanzspektakel auf der Autobahn

Unter der künstlerischen Leitung von Mona May zeigte "subsTANZ", die Grazer "Company für zeitgenössischen Tanz", im Kristallwerk zum ersten Mal ihre neue Tanzperformance "...sacre...!". Ausgehend von Igor Strawinskys "Le sacre du printemps" beschäftigt sich das rund eine Stunde dauernde Tanzspektakel mit dem Opferbegriff der modernen Gesellschaft. Was sind wir bereit zu opfern, um unser Glück zu finden? Auf einer düsteren Autobahn rasen, wälzen und taumeln die fünf Körperkünstler zum gelungenen Sound von Thomas Bergner durchs Leben.

Steiermark, Kleine Zeitung, KF, 22. April 2005

Tanz-Performance von subsTANZ im Grazer Kristallwerk
"Lebensautobahn" als Sackgasse

Ohne Opfer geht es nicht. In der Tanzperformance "...sacre...!" im Grazer Kristallwerk beschäftigt sich "subsTANZ" intensiv mit dem Opferbegriff in der Leistungsgesellschaft. In der bitter-düsteren Atmosphäre und schwungvollen Choreografien zeigt die Truppe was beim modernen Menschen auf der Strecke bleibt.
"Der Körper ist Ausdruck der Zeit, in der wir leben. SubsTANZ bewegt sich, tanzt in Körpern, die sich ihrer Zeit, in der sie leben, stellen und konfrontiert so die Betrachter mit sich selbst", erklärt die künstlerische Leiterin Mona May die ästhetische Idee ihrer Arbeit. In "...sacre...!" setzt sich May mit dem Opferbegriff in der modernen Gesellschaft auseinander. Auf zwei Autobahnstreifen (dem Leben) rast sie mit Elisabeth Cartellieri, Johannes Lerch, Robert Rauch und Eva Stoisser vom Stress getrieben hin und her und zeigt was in der Leistungsgesellschaft auf der Strecke bleibt: Typische Symptome wie Juckreiz, und unvermitteltes hysterisches Gelächter ziehen sich als immer wiederkehrende Motive durch den düsteren Abend, bis sich die Autobahn schließlich als Sackgasse entpuppt.

Kronen Zeitung (Steirerkrone), Tobit Schweighofer, Freitag, 22. April 2005

Körperkunst

Reflexionen. Das Ensemble "subsTANZ" rund um die deutsche Tänzerin, Choreografin und Pädagogin Mona May zeigt täglich bis 17. November (20 Uhr) im grazer Kristallwerk Beispiele hoher Körperkunst. In vier Produktionen, u.a. zum Thema Geschlechterrollen nach Musik von Meredith Monk, reflektiert zeitgenössischer Tanz heutige Zeit und heutiges Leben.

Steiermark, Kleine Zeitung, Kultur, Gert Heide, Samstag, 13. November 2004

Ein Stiel-Leben
Eine meditative Tanzstunde

Graz. - Kalt wie im Winterquartier für Blumenzwiebeln ist es in der Hinterhofhalle am Griesplatz, die Mona May und Klaudia Reichenbacher als Gärtchen für rare Tanzkulturen entdeckt haben.
Dort keimt ein Pflänzchen langsam heran, wächst zu spröder Schönheit, unbeirrt vom Treiben der Außenwelt. Mit meditativer Zeitlupe versinkt Mona May in das beschauliche Unviversum einer Lilie. Grazile Figuren zu musikalischen Arrangements fordern vom Zuschauer eine botanische Geduld und reichlich Fantasie.
Sog 1 : Lilie. Tanzstück von Klaudia Reichenbacher. Graz, Halle am Griesplatz 14

Steiermark, Kleine Zeitung, Elisabeth Willgruber-Spitz, 21. Oktober 2002

Eine stimmige Mischung

aus Bewegung und Musik präsentieren Mona May (Tanz) und Klaudia Reichenbacher (Choreografie) in "Sog 1 : Lilie" in der Halle am Grazer Griesplatz 14. Die ästhetischen Bewegungen vollziehen sich im ruhigen, quasi vegetativen Rhythmus. Täglich bis einschließlich 24. Oktober (jeweils 20 Uhr), warme Kleidung ist empfehlenswert.

Kronen Zeitung (Steirerkrone), Kultur, 21. Oktober 2002

Meetstogether

Aktionistische Tanzperformance wird derzeit in der Grazer ESC (Jakoministrasse 16) geboten. In der Choreografie von Mona May nähern sich die beiden Tänzerinnen (Alice Hagg und Mona May) dem Thema der "Isolation und Einsamkeit der Masse" in engagierter Weise an. Der stummeund bedächtig wirkende Gänger (Georg Klüver-Pfandtner) führt zwischen zwei Schauplätzen hin- und her, in denen Situationen des Alltags im Stil einer Gratwanderung zwischen unangenehmer Berührung und trauriger Unantastbarkeit der Protagonisten präsentiert werden....
Durch mehrere Videoeinspielungen (Gertrud Wojta) aufgelockert, gelingt ein interessanter Abend. 2

Kronen Zeitung (Steirerkrone), Kultur, Samstag, 22. Juni 2002

Theater und Lesungen

bestimmten das uniT-Festival "Tam Tam". Der letzte Abend stand jedoch ganz im Zeichen des Tanzes. In der Choreografie von Mona May beeindruckten 13 tanzende "AnzugträgerInnen" in Fr-Act-Duell 13.

Kronen Zeitung (Steirerkrone), Kultur, Freitag, 31. Mai 2002

Ein Fest mit Nachbarn
Grenzenloses Gleiten bei Grazer Tanz-Fest

Partytime ist angesagt im Grazer "UniT-Container", wenn "L.I.N.A." nach scheuem Schnupperkontakt auftaut und schließlich die Fesseln abwirft. Lebenslust bis zum Ritt am Vulkanran führen Tänzer aus Österreich und Slowenien in der ins Grazer Uni-Grün gepflanzten Alternativ-Stube vor. Sebsatian Staric legt in seiner Choreografie Tempo, Witz und Können vor. Körpersprachliche Kunststücke bringen Kluft und Annäherung, Individualität und Gemeinsamkeit wunderbar zum Ausdruck. Der rote Faden einer fassettenreichen, Grenzen überspringenden Kennenlern-Geschichte wird bei der Workshop-Präsentation nie aus den Augen verloren.
Anders Mona Mays "Fr-act-Duell13". Strapaziös der Titel, bedeutungsschwanger die Aufführung. Straffung, Konzentration wären nötig. Zwölf Studentinnen und ihr Kommilitone haben in einem Semester Immenses aus sich herausgeholt, wenn sie mit akrobatischer Hochleistung eine auf Erfolg und Uniformierung ausgerichtete Welt mit Seelenlandschaften des Einzelnen kontrastieren.

Steiermark, Kleine Zeitung, Elisabeth Willgruber-Spitz, 31.5.2002

Anrennen gegen die Übermacht

Mit geheimnisvoll metallisch glitzernder Unnahbarkeit lockt eine Gliederpuppe, bewegt zu werden. Mit tastender Vorsicht beginnt das Spiel, Einfühlslosigkeit der "Macher" lässt es heftiger werden, schließlich wird sie fallen gelassen. Mona May, freischaffende, Choreografin, Performerin und Tanzlehrerin aus Oberösterreich, beweist gleich in der ersten Szene ihrer Tanzproduktion "(h)eras : (h)aar", die am Mittwoch im Theatro uraufgeführt wurde, dass sie ihre Technik gelernt hat.
Auch Ideen, durchaus vielfältig zum Thema Sozialisation und Rollenklischees von Frau/ Mann sind vorhanden, die Einspielung der von ihr verfassten Texte, die Wortspiele - "eloquent, aggressiech, durchge(wetzt)setzt" - nicht uninteressant. Szenen wie die des wiederholten, aber letztlich kraftlosen Anrennens gegen übermächtige Geschehnisse beinhalten viel Authentizität, berühren aber ebenso nicht wirklich wie das unter allen Umständen Lächeln-Müssen. Die Suche nach dem Anderen, die sich nur immer wieder in unüberbrückbarer Entfernung manifestiert, sind die in Bewegungslosigkeit erstarrter Abschlussbilder. Grundsätzlich schlüssig, und doch wartet das Publikum bezeichnenderweise auf vielleicht noch Weiteres. Nicht aus Faszination, sondern aus gegebener Haltlosigkeit.

Neue Zeit, Kultur, Eveline Koberg, 12. Mai 2000
Weibliche und männliche Rollenklischees thematisiert Mona May in ihrer Tanz-Theater-Produktion "(h)eras : (h)aar" im Grazer Theatro. Eine starke Körpersprache und beeindruckende Texte machen den Abend zu einer spannenden Auseinandersetzung aus der Sicht der Frau.

Neue Kronen Zeitung, Kultur, 12. Mai 2000

Veitstanz um die Identitätssuche

Starke Bilder, spannende Bewegungen. Eine neue Tanzproduktion dreht sich um weibliche Rollen in einer männlich dominierten Welt.
"Jede für sich gemacht, eine Königin", ist Kernsatz in "(h)eras : (h)aar", einer anregenden Tanzperformance von Mona May. Bezogen auf die Götterkönigin, deren Dasein von Wolken des Haders getrübt war, wird die Lebensreise einer Frau in von männlichen Wirbelstürmen erfasster Welt skizziert: "Im Gewirr zwischen Duft und Geschirr immer geclont ein Lächeln, penetriert, Kind geschreit, über allem blankgeputzt die Schönheit...geschnürt, geschürzt, korsettiert." Geschickt werden im Veitstanz um weibliche Identität, Tanz, Text, Ton und Licht zum Spannungsteppich verwoben (Produktionsleitung: Helmut Eberhart). Zwischen Saxophon und markanten Sätzen halten trotz mancher Längen starke Bewegungsmomente in Bann. Starke Bilder wie ein vergeblicher Aufschwung an Ringen wecken Assoziationen zum Geschlechterkampf. Berührende Liebe flackert in der Uraufführung nur kurz auf.

Steiermark, Kleine Zeitung, Elisabeth Willgruber-Spitz, 12. 5. 2000

Metamorphosen der Festlichkeit
Neue Choreografien von Mona May und der Dance Corporation

Wien - Mona May (in der Szene Wien) und die Dance Corporation (im Theater des Augenblicks) sind Beispiele für jene Wiener Choreografen und Tanzinitiativen, die ihre Konzepte in jährlichen Neuproduktionen kontinuierlich weiterentwickeln. Zusammen mit Hard Ge und Maria Blümel hat Mona May ein "Figuren-Tanzereignis", Das Fest, gestaltet. Drei skurrile Figuren, die eine im Festtagsdirndl mit voluminösem Kopfputz, die zweite im grellgrünen Anzug mit originellem Lamellenhut und eine schließlich im einfachen Hängerkleid mit Tüllkränzchen verkörpern mittels spezifischem Bewegungscharakter spezielle Typen und Befindlichkeiten. Das bei Festen übliche allfällige Unbehagen wird allmählich überwunden. Und sogar der Sessel wird zum Tanzpartner. Ein exzessives Treiben kann beginnen. Der erste Teil dieses Stückes macht neugierig, zeigt interessante Bewegungsvarianten der, auch vom Körper her, ganz verschiedenen Bewegungstypen. ....

Wien, Standard, Ursula Kneiss

"Neue Oper - Ein Fest" im Jugendstiltheater
Zu viel ist beinahe nichts...

Man hätte bis dahin ruhig auf die Hälfte der dargebotenen Werke verzichten können. Vielleicht nicht auf Gerhard Schedls feingesponnenes Werk "Schall und Rauch" , ... Gewiß nicht auf Roland Fabers dichte und musikalisch faszinierende "Crocodile Isle". Und schon gar nicht auf Lu I Tsens "Lied der Pantomime", das chinesische Klänge von einem abendländischen Streichquartett und einer Sopranistin spielen und singen läßt. Mit einer atemberaubenden Pantomime von Mona May.

Wien, Kurier, W. Schuster

Am Steinhof keimen die Zellen
Das Jugendstiltheater feierte "Neue Oper - ein Fest" von Marathon-Dimension

Wien - Neue Oper - ein Fest war es betitelt. Und zumindest vom Umfang her war dieses Fest ein ausschweifendes: ... Einige Keimzellen freilich fügten sich nicht den Wachstumsnormen ... Roland Fabers Crocodile Isle und vor allem Lu I Tsens Das Lied der Pantomime, eine aufregend ruhige Meditation für Streichquartett und Sopran, mit der faszinierenden Pantomime von Mona May.

Wien, Standard, Wolfgang Fuhrmann

Dreißigjähriger Geschlechter-Krieg: Simplicius am Steinhof

Wien - Der Menschheit verletzte Tage spielen sich derzeit im Jugendstiltheater am Steinhof ab: ... Dafür hat Olivier Tambosi dem Werk die obsessiven Momente seiner Regie-Arbeiten aufgeprägt: Die Differenz der Geschlechter, das Verhältnis Individuum/Umwelt, die darin begründeten Machtstrukturen. Und damit wohl mehr für Hartmann geleistet, als eine bieder abschieldernde Inszenierung vermöchte. ...
Suggestion des Lichts Für die an hiesigen Bühnen so ungewohnte Kategorie der Körperarbeit zeichnet Mona May verantwortlich, die als barbusige Marketenderin auch selbst zum Einsatz kam; ...

Wien, Standard, Wolfgang Fuhrmann

Zweimal Tanztheater: Beda Percht / Mona May...

Das In-und-Aus-seinem-Kreis-Treten beschäftigt Mona May, die im Theater des Augenblicks ganz in der Tradtition des mitteleuropäischen Ausdruckstanzes solistisch auftritt. Die ernsthafte Künstlerin, die unverkennbar von der Linzer Pädagogin Erika Gangl geprägt wurde, geht und springt und spürt in Namenlos doppelgsichtig (mit einer Maske am Hinterkopf) dem Gefangensein des Menschen in seinem Selbst nach. ...

Wien, Kurier, Andrea Amort

Mona May: "Es ist ..."
Theater Baumgartner Höhe, Premieren

Das Nebeneinander von individuellen Ereignissen, Erfahrungen, Erlebnissen und Eindrücken steht in Mona May`s Produktion "Es ist", die im Jugendstiltheater Baumgartnerhöhe Premiere hatte, im Zentrum der choreografischen Auseinandersetzung und bildete die Grundlage für ein abendfüllendes Stück für sieben Tänzerinnen.
Mit dem Gestaltungsmittel der Wiederholung von individuellen und kollektiven Bewegungseinheiten schafft Mona May ein choreografisches Gerüst,das die physischen und psychischen Verkrustungen und Verhärtungen, die der Einzelne im Sozialisierungsprozess erworben hat, durchschaubar macht.
Die Konfrontation von anarchistischem und mechanischem, selbst- und fremdbestimmtem Bewegungsmaterial läßt kontrastreiche Bilder - Individuum/Figur, Subjekt/Marionette - entstehen, die sich durch gezielte Wiederholung an die Schmerzgrenze der Pein-lichkeit bewegen, bis sie sich schließlich in einer Sinnlosigkeit, Sinn-entleerung erschöpfen. Gesellschaftliche Konventionen, die zur Floskel geworden sind, in denen man gefangen ist und von denen man sich nur schwer befreien kann.
Immer wieder aufs Neue versuchen die Tänzerinnen aus dem Corpus des Chorus, der durch eine strenge, geradlinige, zielgerichtete Bewegungsführung, diagonal und frontal zum Publikum ausgerichtet ist, auszubrechen, um ihren Habitus durchzusetzen. Die Körperhaltung, die Gesten, und Schrittfolgen sind dabei von einem Einfallsreichtum - am Boden wiegen, kriechen, gehen, stehen, springen, laufen, hüpfen, stampfen, lachen, kichern, flüstern, Grimassen schneiden usw. - geprägt, dass sie eine lebendige Choreografie entstehen lassen, die den Kampf um das selbstbestimmbare Territorium innerhalb der gesellschaftlichen Konvention zeigt, ohne beliebig zu werden.
"Es ist" zeichnet sich durch einen choreografischen Aufbau aus, der der einzelnen Tänzerin einen großen Freiraum für die individuelle Gestaltung offen läßt. Besondere Aufmerksamkeit verlangt auch das Bühnenbild von Georg Kiffmann, das durch seine Einfachheit und Klarheit der Raumstrukturierung gekennzeichnet ist.

Wien, Tanz Affiche, Christina Werner

Mona May im Steinhoftheater, Dance Corporation im Theaterbrett:
Kann denn Liebe Sünde sein?

... Im Jugendstiltheater Baumgartner Höhe zeigte Mona May ihre Choreographie "Es ist". Sieben Damen, eine davon muss sich erst mühsam aus Alufolien-Umhüllung hervorwitzeln, zeigen ihr Bild von Welt, Menschen und Liebe. Zur abwechslungsreichen Live-Musik verpackt Mona May eine Fülle schlüssiger und interessanter Ideen in dieses Stück. Tempowechsel, schauspielerische Einlagen und die gekonnte Ausnutzung von Bühne und Gesamtraum lassen ein kompaktes und nie langweiliges Stück entstehen.
Maria Blümel, Mona May, Claudia Hitzenberger, Inge Sams, Sonja Schindler, Andrea Hurdes und Christine Lechner zeigen viel Einsatz und prunken mit gekonnter Bodenarbeit. Im Auf und Ab der Wiener Tanzszene entstand so wieder einmal ein Lichtblick, der zeigt, dass auch abendfüllende Formen beherrscht werden.

Wien, AZ / Tagblatt, Michael Kurzeck

"Movers" in der Szene Wien, Mona May im Dramatischen Zentrum

Ob Dramatisches Zentrum, WUK, Szene Wien oder Technisches Museum: Heimische und ausländische Tanzprogramme unterschiedlichster Art laufen derzeit in der Wiener "Off" - Szene und sorgen dadurch für einen dichten Nährboden, aus dem einiges sprießen könnte.
Im Dramatischen Zentrum zeigte die in Wien lebende Tänzerin Mona May ihr neues Programm Janusin - Janu Sinn. Eine sinnverworrene Soloperformance zum Thema Doppelgesichtigkeit ... Anerkennung verdient vor allem die Ernsthaftigkeit, die Mona May eine runde Stunde lang voller Anspannung in Bewegung hält. In sehr einfacher, unprätentiöser und musikalischer Bewegung, die trotz Butoh-Anklängen ...

Wien, Kurier, Andrea Amort

Mona May: "Bal lustre"

Das Tanzensemble Mona May präsentierte einen Tanzabend in sechs Bildern im Dramatischen Zentrum in Wien. ... "Bal lustre" ist eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit mit ihren Schülern. Die sechs Bilder umreißen Alltagsempfindungen, in der tänzerischen Auseinandersetzung werden soziale Prozesse, die auch zu Sehnsucht und Einsamkeit führen, geschildert. Sie beschert dem Publikum einen interessanten und amüsanten, wenn auch nicht immer perfekt-virtuosen Tanzabend.
Mona May ist somit eine der wenigen, die die heimische Tanzszene mit Leben erfüllt und vor allen Dingen den Nachwuchs fördert.

Wien, Volksstimme, S. Kreuzberger

Ausdruckstanz in Wörgl: Mona May begeisterte

"Von der Idee, eine Blume zu sein" - wie es aussehen kann, wenn sich jemand davon "beseelt" fühlt, zeigte die Linzer Ausdruckstänzerin in ihrem gleichnamigen Tanz ... Fernab von herkömmlichen Tanzstilen, entwickelte Mona May ihre eigene Linie - und die überträgt sie in Choreographie und Idee auf das siebenköpfige Ensemble. Während der Tanz Mona Mays vor Ausdrucksstärke, Eleganz und Überzeugungskraft geradezu sprüht ...

Rundschau-Wörgl

Wiener Ballettwerkstatt - Junge Choreographen...

In "Von der Idee, eine Blume zu sein" stellte Mona May eine Parabel zum Wachstumsprozess her, den sie in seiner Zartheit überzeugend darzustellen wusste.

Wien, Tanz Affiche, Edith Wolf-Perez