Folgende Produktionen können sie als Gastspiel buchen.
Wenden Sie sich bitte zum Erhalt näherer Informationen unter Kontakt
an Mona May oder Elisabeth Cartellieri.

videostills: Arian Andiel
Das MAHNMAHL ist eine texttheatrale, interaktive Inszenierung zum Thema Dekandenz und Gesellschaft. Am Tisch der großen Gaben und der menschlichen Mitbringsel, von Geschlecht zu Geschlecht weitergereicht ... sitzen die Gäste, das Publikum mit den AkteurInnen an einer festlich gedeckten Tafel ... an einem Tisch vereint.
Einmal hat mich einer gefragt: "Was tun Sie mit Ihrer Freiheit?" Ich schüttelte nur den Kopf, ich wusste ja nicht, wovon er sprach!
Dauer: ca. 1 Stunde
6 AkteureInnen
1 Sängerin

Fotos: Nia Owen
... sacre ...! steht für die Auseinandersetzung und für die Frage: "Was hat es mit dem Opferbegriff in einer modernen Gesellschaft auf sich? Was ist Opfer und Opferung?"
Ein Stück Autobahn wird zur Einbahn (es gibt nur eine Fahrtrichtung) und uns zum Bühenbild: Es muss alles schnell sein. Kurzatmigkeit, als Preis für Hast und Hektik. Raserei, dann kommt es zum Crash. Verkehrsopfer? Der Tod begegnet uns. Kurze Betroffenheit! Es muss alles schnell sein, leicht verdaulich, verchromt, glänzen. Schneller...! Das Leben geht so dahin, bleibt auf der Strecke (im wahrsten Sinn des Wortes). Ist es geopfert? Wem ist es geopfert? Und warum? Rasant geht es weiter.
Dauer: ca. 60 Minuten
3 Tänzerinnen
2 Tänzer
videostills: Arian Andiel
Als wir begannen an - scure - zu arbeiten, standen wir vor einem Thema, dem man lieber ausweichend begegnet als sich ihm auszuliefern. Wer konfrontiert sich schon gerne mit der Frage: "Was ist das Böse in uns, wie kann es entstehen und woher kommt es?"
Bald waren wir uns aber einig, dass eine mögliche Wurzel des Üblen, Verdrängten, uns Bedrückenden in dem Ausgeliefertsein eines Erziehungssystem begründet ist, das uns verweigert, uns als das anzunehmen, was wir sind:
Einzigartige menschliche Wesen mit vielfältigsten Anlagen, die nicht "funktionieren" wollen, sondern sich entfalten wollen.
"du sollst nicht wissen"
Ich habe dich geschlagen
dir Furcht und Angst ins Gesicht geschrien
du wolltest nicht willenlos werden
ich - schlug - schlug - schlug
deine Seele, dein Herz, deine Haut, dein Fleisch
ich schlug ohne Fäuste
deinen Verstand dämmte ich ein
nur mit dem Wort
dich
du wolltest nicht willenlos sein
"du sollst nicht wissen"
Dauer: ca. 45 Minuten
4 Tänzerinnen

videostills: Arian Andiel
In CRASH INVERT wird die immer aktuelle Geschichte einer Begegnung zwischen Frau & Mann bzw. Mann & Frau erzählt, die voll zeitgemäßem Zwiespalt ist. Wir begegnen einer Mischung aus Ängsten und Klischeevorstellungen, die so oft eine schlichte Begegnung verunmöglichen und uns alleine zurücklassen. Es ist der Versuch dieser beiden Individuen, die Kluft zwischen Autismus und Nähe zu überbrücken und durch synchronen Akt von Zuneigung und Abneigung zu einander zu finden.
... wir gingen des Nächtens im einsamen Schnee, wo wir Spuren hinterließen, während wir froren...
Dauer: ca. 25 Minuten
1 Tänzerin
1 Tänzer

videostills: Arian Andiel
In vivace entstehen - durch eine strenge, formale choreografische Anordnung der einzelnen Bewegungssequenzen und der räumlichen Nutzung - bewegungsarchitektonische Bilder.
Durch die komplexen tänzerischen Strukturen und der räumlichen Konzeption, wandeln sich die Tänzerinnen und der Raum in einem steten Fluss. Die Körper der Tänzerinnen erscheinen gleichsam skulptural und segmentiert, nie aber in einer festgeschriebenen Form erstarrt.
Das spritzige, rhythmische raumergreifende Bewegungsvokabular mutet an, wie das energetisierte Drehen der Derwische, das den Raum in Bewegung geraten lässt.
Dauer: ca. 20 Minuten
4 Tänzerinnen