quer

Eine Tanz-Produktion der Jahres-Intensiv-Klasse für Organisch-Organisierte Bewegung und Zeitgenössischen Tanz unter der Leitung von Mona May und Rositta Wokoma.
Premiere:
18. Juni 2009 um 20 Uhr mit anschließender Premierenfeier
Weitere Termine:
19. und 20. Juni 2009 jeweils um 20 Uhr
Ort:
TTZ (Tanz- und Theaterzentrum)
Viktor-Franz-Straße 9, 8051 Graz
Eintrittspreise:
Förderkarte 15 € / Normalpreis 11 € / StudentInnen 7 € / KollegInnen 5 €
Kartenreservierung erbeten unter:
Email: rositta.wokoma@yahoo.com
Tel.: 0650/45 00 621
Künstlerische Beratung+Supervision:
Mona May
Technik & Sound & Licht & Bühne:
Nina Ortner

Bild: quer
Foto. Lena Gföllner. Foto+Grafik. Eva Postl

Die Ge(h)zeiten-Produktion quer besteht aus fünf einzelnen Stücken, die zusammen ein Ganzes bilden.

Rositta Wokoma über den Entstehungsprozess der Produktion quer:
"Jede der Tänzerinnen hatte völlige künstlerische Freiheit im Austausch mit den anderen Mitwirkenden. Die einzelnen Choreographien entstanden in Auseinandersetzung mit uns als Tänzerinnen, Menschen, Frauen, einem Miteinander und Gegeneinander, auf der ständigen Suche nach unseren Positionen, in einem Spannungsfeld zwischen Konsens und Dissens."

Die Stücke
SpacioTime. TanzPerformance in 10 Bildern

SpacioTime legt einen Raster über eine Lebensgeschichte und zeigt daraus Ausschnitte in unterschiedlichen Abstraktionsgraden. Den gestalterischen Rahmen dieser TanzPerformance bildet ein zeitlicher Raster von 10 einminütigen Bildern, in welchen Auszüge aus Lebensgeschichten in konkreten performativen Handlungen der teilnehmenden Protagonistinnen, durch abstrahierende visuelle Elemente und vor allem durch die künstlerische Ausdruckskraft des Tanzes dargeboten werden.

Choreographie+Tanz. Eva Postl.
Tanz. Soma Stefanie Hierzer. Kollfrau.Rositta Wokoma.
Musik+Sound. Nimai. Kulku. Eva Postl.

BLÜTENREGEN

Es ist Frühling, ein sanfter Wind weht, Apfelblüten regnen. Etwas wird berührt, in einem Moment des Staunens wird die Tänzerin tief nach Innen getragen. Sie versucht das Unsagbare auszudrücken, erzählt von Verschmelzung und Ekstase. Ihr Tanz wird zur Liebeserklärung, zu einem Lied der Dankbarkeit und Hingabe.

Choreographie+Tanz. Soma Stefanie Hierzer.
Musik. Gymnopédie No.1 von Erik Satie.

lieblich Nacht

Die Geschichte einer Frau, die auf der Suche nach einem Geborgen und Angekommen sein bis weit über ihre Grenzen geht.  Einsamkeit und Erschöpfung enden im Zusammenbruch. Die Totalität des Gefühls lässt sie nicht entkommen. Sie muss es durchgehen, durchstehen, um die Relativität ihrer Geschichte zu erkennen.

Choreographie+Tanz. Rositta Wokoma.
Stimme. Soma Stefanie Hierzer. Kollfrau.
Percussion. Samaroh Taneja.

Die Freiheit nehm' ich mir

Begeisterung und Leidenschaft können im Laufe des Lebens verloren gehen. In diesem Tanzstück werden sie wieder erweckt. Eine Straßenkehrerin verrichtet monoton ihre Arbeit. Ungesehen und unbeachtet kehrt sie. Bis sie sich die Freiheit nimmt zu tanzen. Plötzlich wird sie gesehen.

Choreographie+Tanz. Kollfrau.
Tanz. Soma Stefanie Hierzer. Eva Postl. Rositta Wokoma.
Komposition+Sound. Gerald Pink.

Vivace

In vivace entstehen - durch eine strenge, formale choreografische Anordnung der einzelnen Bewegungssequenzen und der räumlichen Nutzung - bewegungsarchitektonische Bilder. Durch die komplexen tänzerischen Strukturen und die räumliche Konzeption, wandeln sich die Tänzerinnen und der Raum in einem steten Fluss. Die Körper der Tänzerinnen erscheinen gleichsam skulptural und segmentiert, nie aber in einer festgeschriebenen Form erstarrt. Das spritzige, rhythmische raumergreifende Bewegungsvokabular mutet an, wie das energetisierte Drehen der Derwische, das den Raum in Bewegung geraten lässt.

Choreographie. Mona May.
Tanz. Soma Stefanie Hierzer. Rositta Wokoma.
Komposition+Sound. Thomas Bergner.