An diesen Abenden werden sich nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer der Company
subsTANZ drehen ...
... sondern auch das Surren der anwesenden Kameras wird ihnen verraten, dass hier
gedreht wird ...
... und um dieses Ereignis ins rechte Licht zu rücken, wird bei diesen Aufführungen das Licht
eine Spur heller sein, als sonst. Nur eine Nuance.
Vielleicht, liebes Publikum, wollen sie das berücksichtigen, wenn sie unsere Gäste sind, und
sich für diesen Abend mit besonderer Sorgfalt zurechtmachen. Es könnte ihnen passieren, dass
sie mit im Bilde sind.
Sie können dabei sein, wenn subsTANZ einen weiteren Schritt wagt und
die gesamten Werke der letzten zwei Jahre noch einmal in Graz präsentiert, um diese ins rechte
Bild zu setzen, um sie anschließend auf Tournee zu schicken.
Wann:
23. und 24. November 2005 um 20 Uhr:
- scure - / vivace / Crash Invert
26. und 27. November 2005 um 20 Uhr: " ... sacre ... !"
29. November 2005 um 21 Uhr: MAHNMAHL
Wo:
TTZ im Kristallwerk, Viktor Franzstraße 9, 8051 Graz
http://www.kristallwerk.at
Karten: 10,-- Euro / 13,-- Euro
Kartenreservierung bitte unter Tel: 0650 / 32 95 640 oder
e-mail: office at gehzeiten dot at
Am 23. und 24. November 2005 um 20:00 zeigen wir drei Stücke:
- scure -
In dieser Arbeit beschäftigt sich subsTANZ mit der Frage:
Was ist das Böse?
Choreografie / Text: Mona May
Tanz: subsTANZ
Soundkomposition / Licht: Thomas Bergner
Bühne: Mona May, Thomas Bergner
vivace
Ein dynamisches, abstraktes Tanzstück mit der Intention körperarchitektonische
Bilder zu schaffen
Choreografie: Mona May
Tanz: subsTANZ
Musik / Licht: Thomas Bergner
Crash Invert
Ein Rollenspiel zwischen den Geschlechtern
Idee: Mona May, Klaus Seewald
Choreografie: Mona May
Tanz: Johannes Lerch, Mona May / Elisabeth Cartellieri
Musik: Meredith Monk
Licht: Thomas Bergner
Am 26. und 27. November 2005 um 20:00 zeigen wir die Tanzperformance:
" ... sacre ... !"
steht für die Auseinandersetzung und für die Frage: Was hat es mit dem Opferbegriff in
einer modernen Gesellschaft auf sich? Was ist Opfer und Opferung? Ein Stück Autobahn wird
zur Einbahn, Kurzatmigkeit als Preis für Hast und Hektik. Fahren. Überrollt werden. Selbst
überrollen. Opferung. Das ganze Leben funktioniert so. Schneller ... ! Scheuklappen. Bleibt
auf der Strecke. Ist es geopfert? Wem ist es geopfert? Und warum? Kreieren wir uns - jede/r
für sich - einen individuellen Opferbegriff, der zwischen Kompromißbereitschaft und der Frage
nach Anpassung und persönlichem Freiraum zerrieben wird?
Tanz: subsTANZ
Choreografie: Mona May
Komposition&Sound: Thomas Bergner
Bühnenbild: Mona May
Licht&Bühne: Thomas Bergner
Die TänzerInnen von subsTANZ sind:
Christine Scherzer
Elisabeth Cartellieri
Eva Stoisser
Johannes Lerch
Mona May
Robert Rauch
Am 29. 11. 2005 spielen wir um 21:00 eine texttheatrale Inszenierung:
MAHNMAHL
Das Mahnmahl ist ein interaktives, festliches Gelage zum Thema Dekadenz und Gesellschaft.
Die Gäste, das Publikum, sind geladen und sitzen mit den Akteuren/innen an einer festlichen
Tafel ... Wein wird kredenzt ... es wird monologisiert und dialogisiert ... "Schmeckt er süß
der Wein?" Das Mahnmahl transportiert Fragen zu den Themen: Sinnlichkeit, Sitten, Sexualität,
Tötung und Frieden. Die Tischgespräche folgen einem strengen Zeremoniell, das durch
Bewegungsinserts - die aus dem Repertoire des menschlichen Verhaltens abstrahiet werden -
unterbrochen wird.
Am Ende des Gelages steht eine Arie, das Grande Finale, eine gesungene Zusammenfassung
menschlicher Empfindungen, die die Gäste des Abends in einer hoffnungsvollen Gestimmheit
entlassen soll.
"Einmal hat mich einer gefragt: "Was tun sie mit ihrer Freiheit?" Ich schüttelte nur den Kopf, ich wusste ja nicht wovon er sprach!"
Texte / Inszenierung:: Mona May
Akteure/innen: Gazmend Itaj / Werkraum Theater,
Christine Scherzer / Ge(h)zeiten,
Martin Horn / Theater Mundwerk,
Nadja Brachvogel / Theater Mundwerk,
Julia Schwarz / Nice little Theatre,
Klaus Seewald / Theater Asou
Sängerin: Sabine Krois
Komposition: Michael Merkusch, Sabine Krois
Komposition Überarbeitung: Thomas Bergner
Licht: Tom Bergner